Das ist unsere Kirche

Zu unserer Gemeinde gehören einige Veranstaltungsorte. Das sind im Einzelnen:

 Hier ein Übersichtsplan:

Übersichtskarte

Kirche Beerheide / Hohengün

 

Kirche Beerheide 500

Im Jahr 1890 wurde in Beerheide ein Friedhof angelegt. Bei dieser Gelegenheit erhielt der Ort eine Friedhofskapelle, die seitdem auch als Kirchenraum für die Sonntagsgottesdienste der Gemeinde genutzt wird. Seit 1977 steht sogar eine kleine Orgel zur Verfügung. Fast an jedem Sonntag versammelt sich hier die Gemeinde zu ihren Gottesdiensten. Abwechselnd mit Rempesgrün beginnt der Gottesdienst um 8:30 Uhr bzw. 10:00 Uhr. Auch Urlauber nehmen gern dieses Angebot wahr.

 

Gemeideraum Hinterhain

 

hinterhain500

 

Ein ehemaliger Gewerberaum, der an das Wohnhaus in der Spartakusstraße 22 angebaut ist, wurde bereits im Jahr 1939 an die Kirchgemeinde vermietet. Seitdem finden hier regelmäßig Bibelstunden statt, die abwechselnd von den jeweiligen Pfarrern gehalten werden. Aber auch für andere Gemeindeveranstaltungen wird dieser Raum genutzt.

 

Kirche Beerheide

 

Kirche Beerheide 500

 

Im Jahr 1890 wurde in Beerheide ein Friedhof angelegt. Bei dieser Gelegenheit erhielt der Ort eine Friedhofskapelle, die seitdem auch als Kirchenraum für die Sonntagsgottesdienste der Gemeinde genutzt wird. Seit 1977 steht sogar eine kleine Orgel zur Verfügung. Fast an jedem Sonntag versammelt sich hier die Gemeinde zu ihren Gottesdiensten. Abwechselnd mit Rempesgrün beginnt der Gottesdienst um 8:30 Uhr bzw. 10:00 Uhr. Auch Urlauber nehmen gern dieses Angebot wahr.

Rempesgrüner Str. 24

 beerheidealtar500

Johanneskapelle Rempesgrün

 

JoKa500

 

 

Der Auerbacher Ortsteil Rempesgrün im Südosten der Stadt hat seit den 20-er Jahren ein Pfarrhaus in der Lassallestraße 43 mit Gemeindesaal sowie mit der angebauten Johanniskapelle. In den Jahren 1994/95 wurde die Johanniskapelle einer Innenrenovierung unterzogen und bekam ein neues, freundliches Gewand. Fast an jedem Sonn- und Feiertag wird in diesem modern gestalteten Sakralraum ein Gottesdienst gefeiert. Eine kleine Orgel (1965) sowie der Kirchenchor bereichern die Ausgestaltung der Gottesdienste zum Lob Gottes und zur Freude der Gemeinde. 1998 konnten die vorwiegend in Eigenleistung ausgebauten Jugendräume im Kellergeschoß in Gebrauch genommen werden.

Johanneskapellealtar500

Glocken

 

 

Große Glocke                       Ton  C                                 Glocken200         

Inschrift:          Jesus Christus spricht:

                        Ich lebe, und ihr sollt auch leben. Joh. 14, 19

                        Christusmonogramm     christusmonogramm 35

                        Kreuz auf der Weltkugel Kreuz auf der Weltkugel 35

 

Gegossen:       Februar 2010 in Lauchhammer

Material:          Glockenbronze

Gewicht:          2.373 kg

unterer Durchmesser der Glocke:  155 cm

Klöppel – Gewicht:  130 kg                                                                     

 

 

Mittlere Glocke                                       Ton  E

Inschrift:          Beweis dein Macht, Herr Jesu Christ, der du

                        Herr aller Herren bist.

                        Ev. Gesangbuch 193, 2

Symbol:           Lamm mit Siegesfahne Lamm 60              Lamm mit Siegesfahne 300

Gegossen:        1952 Schillig, Apolda

Material:           Glockenbronze

Gewicht:           812 kg

unterer Durchmesser der Glocke:  114 cm

 

 

 

 

Kleine Glocke                                 Ton  G

Inschrift:          Gott, heilger Geist, du Tröster wert,

                        gib deim Volk einerlei Sinn auf Erd.

                        Ev. Gesangbuch 193, 3

Symbol:           Taube taube 60

Gegossen:        1920 Gebr. Ullrich, Apolda

Material:           Glockenbronze

Gewicht:          648 kg

unterer Durchmesser der Glocke:  102 cm

 

 

Glockenstuhl                                                                              glockenstuhl 200

Eiche  erbaut: 2010

Glockenjoche:  Holz

                        bei mittlerer und kleiner Glocke mit Gegengewicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Uhrwerk:         Mechanische Uhr ca. 1900 erbautUhrwerk1900 300

 

 

 

 

 Auf you tube findet man ein kurzes Video vom Testläuten  http://www.youtube.com/watch?v=ssNh4GDQoj4

 

 

Gemeindehaus

 

Kirchgemeindehaus260

 

Turngasse 6

St. Laurentiuskirche

 

stlaurentius200

Am Altmarkt

 

DIE GESCHICHTE DER ST. LAURENTIUSKIRCHE Das Göltzschtal wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts besiedelt. Gegen Ende des 13. Jhd. ist eine Burg Auerbach urkundlich nachgewiesen. Durch die Voigte von Plauen wurde unterhalb der Burg um 1350 eine Stadt gegründet. Kirchlich unterstand Auerbach bis zu der bereits kurz nach 1520 durchgeführten Reformation dem Bistum Zeitz-Naumburg, Archidiakonat der Propstei Zeitz, Dekanat Greiz. Seit 1838 ist Auerbach Sitz einer Superintendentur. 1362 wird ein “her von rat” der Pfarrer von Auerbach genannt. So ist anzunehmen, dass es zu dieser Zeit bereits eine Stadtkirche gab. Eine Stiftungsurkunde ist leider nicht mehr vorhanden. Dennoch lassen ältere Aktenstücke Einzelheiten einer ersten Kirche erkennen. Ihr Platz entsprach dem heutigen Standort. Sie war dem Heiligen Laurentius geweiht. Der 10. August ist sein Gedenktag, so dass auch der Jahrmarkt auf diesen Tag fiel. Diese erste Auerbacher Kirche war räumlich kleiner gewesen und besaß 5 Altäre. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde sie um 1430 von den Hussiten auf ihrem Zug von Zwickau nach Hof zusammen mit der Stadt durch Feuer zerstört. Die zweite Kirche ging wahrscheinlich beim Stadtbrand 1486 in Flammen auf. Die dritte Kirche wurde wegen Baufälligkeit abgebrochen. Von 1605 bis 1609 erbaute man die vierte Kirche, die nur 17 Jahre alt wurde. Sie ging 1626 beim großen Stadtbrand in Flammen auf. Der Wiederaufbau einer fünften Kirche fiel in die schwere Zeit des 30-jährigen Krieges. Das Land war verarmt. Ein Kirchlein wurde erst 1644 errichtet. Die Kirche war nur 33 m lang, 8 m breit und sehr niedrig. Darum beschloß man 1706 die Kirche höher zu führen und alles unter ein Dach zu bringen. Am 7. Juni 1706 wurde der Bau begonnen, am 21. Juni fand eine feierliche Grundsteinlegung statt. Die Ansprache eines Pfarrers Bonitz ist im Wortlaut vorhanden. Der Bau zog sich über 3 Jahre hin. Am 17. Juli 1757 wurde die Stadt und damit auch die Kirche und alle geistlichen Gebäude erneut durch Brand in Schutt und Asche gelegt. Im Jahr 1758 hatte man einen Behelfsbau errichtet, aber es schneite und regnete hindurch. Wegen fehlender Mittel konnte der Kirchenbau erst 1773 unter schweren Opfern der Gemeinde vollendet werden. Am 9. Oktober 1834 äscherte wieder ein Stadtbrand binnen 3 Stunden die geistlichen Gebäude ein. Unter Verwendung der vorhandenen Grundmauern begann der Wiederaufbau sofort. Anfang Juli 1838 waren Turm und Kirche fertig. Es entstand eine romantisch-neugotische Saalkirche mit ins Oval gestellten Pfeilern mit umlaufenden zweigeschossigen Emporen und stuckierten Rippengewölbe nach Plänen eines unbekannten Architekten. Die tempelartige Kuppel als Turmabschluß ist vermutlich das Ergebnis von Geldknappheit. Eine Orgel erhielt die Kirche (1838 - 1840) durch die Gebrüder Johann Gotthold und Karl Gottlieb Jehmlich, Orgelbaumeister in Dresden. Die GLOCKEN wurden 1839 aufgehängt. 1917 mußte die große und die mittlere Glocke abgeliefert werden. Am 1. Adventssonntag 1839 wurde die Kirche dann durch Superintendent Körner geweiht. Eine Gasbeleuchtung wurde zu Luthers Geburtstag am 10. November 1883 eingeweiht. 1887 baute man eine Dampfheizung ein. 1905 begann man das Kircheninnere in den Formen des Jugendstiles durch Architekt Karl Poser aus Leipzig umzugestalten. Die Emporenbrüstungen erhielten Stuckverkleidungen. Die KIRCHENFENSTER wurden erneuert. Die Buntglasfenster wurden von Auerbacher Familien gestiftet.

 

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